Die Knochendichtemessung ermöglicht die Erkennung einer Osteoporose und die Kontrolle
des Erfolges bei einer allfälligen Therapie. Verfahren/Gerät
Die Bestimmung der Knochenmasse zur Einschätzung des Frakturrisikos erfolgt mit einem hochentwickelten Gerät. Als genauste Methode hat sich die
Doppelröntgen-Absorptiometrie (DXA, dual energy X-ray absorptiometry) durchgesetzt. Sie gilt in der Fachwelt als das aussagekräftigste und genauste Verfahren um die Osteoporose möglichst frühzeitig zu
erkennen. Messbereiche Standardmässig wird die Messung an zwei Lokalisationen vorgenommen: linkes Hüftgelenk / Lendenwirbelsäule (bei speziellen Indikationen sind
auch Vorderarm und ganzer Körper möglich) und dauert ca. 15 - 30 Minuten. Kostenübernahme Leider werden die Messungen immer noch nicht in allen Fällen von den
Krankenkassen bezahlt. Bei nachfolgenden Voraussetzungen werden die Kosten übernommen:
- bei Knochenbrüchen, die durch einen Sturz aus höchstens Körperhöhe entstehen
- beim Vorhandensein einer Osteoporose
- bei speziellen Magendarm-Erkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Malabsorption)
- bei Kortisoneinnahme über längere Zeit
- bei einer Nebenschilddrüsen-Krankheit
- bei Hypogonadismus (unvollkommene oder fehlende Ausbildung der Geschlechtsmerkmale)
- bei primärem Hyperparathyreoidismus
- bei Osteogenesis imperfecta
Befundbeispiele Lendenwirbelsäule Befundblatt (Übersicht)
|